Buchcover „Gustavo 1960 – Ein Reporter zwischen Liebe, Mafia, Olympia und einer Band aus Liverpool“ Buchcover „Gustavo 1960 – Ein Reporter zwischen Liebe, Mafia, Olympia und einer Band aus Liverpool“
1960. Ein Jahr des Aufbruchs.

Rom im Sommer:

Espresso, Vespas, Fiat 500 – und eine ganze Stadt im Olympiafieber. Mittendrin Gustavo Carlo Schmidt, deutsch-italienischer Reporter beim L’Annunziatore, jung, ehrgeizig, im Dauerkonflikt mit seinem autoritären Redaktionsleiter und mit sich selbst. Er trägt eine Unruhe in sich, für die es 1960 noch keinen Namen gibt. Er nennt sie seinen Tick.

Als er dem schnellsten Mann der Welt gegenübersitzt, scheint der Durchbruch nah. Doch hinter den Kulissen der Spiele geht es um illegale Wetten. Als sein Freund Egeas sich weigert mitzuspielen, stellt sich Gustavo an seine Seite. Der Überfall, der folgt, kostet Egeas das Leben, und im Fluchtwagen sieht Gustavo eine Frau, die er zu kennen glaubt. Von da an wird jeder Weg durch das nächtliche Rom zur Nervenprobe.

Was ihm bleibt, ist Hamburg, die Stadt seiner Eltern. Seine Neugier führt ihn in die Kellerclubs von St. Pauli, wo fünf junge Musiker aus Liverpool einen Höllenlärm machen, den die Polizei für Halbstarken-Unsinn hält. Gustavo hört etwas anderes. Er schreibt die Reportagen, für die er in Rom vergeblich gekämpft hat, und lernt, seinen Tick als Teil von sich anzunehmen.

Ein Roman über Sehnsucht, Freundschaft und den Mut, anders zu sein.

GUSTAVO 1960